Veranstaltungen 2003
April 2003 - Internationalen Kinderfest "Nisan 23"
BASALISA nahm Ende April am Internationalen Kinderfest am Brandenburger Tor in Berlin teil, zu dem 150.000 Besucher kamen. BASALISA war mit einem Infostand vertreten und bot als besondere Attraktion an, den Kindern bunte Zöpfchen zu flechten. Insgesamt flocht Frau João und ihr Team 150 Zöpfchen an diesem Tag. Einige der Flüchtlingskinder halfen tatkräftig am Stand mit.
Mai 2003 - ökumenischen Kirchentag: Werkstatt Afrika
BASALISA nahm am ökumenischen Kirchentag teil und war bei der "Werkstatt Afrika" mit einem Stand vertreten. Auch diesmal wurden jede Menge Zöpfchen geflochten. Die Einnahmen sollen - auf Initiative einer Klientin von BASALISA und leidenschaftlichen Zöpfchenflechterin - für den Aufbau des Straßenprojektes in Angola verwendet werden.
Juni 2003 - Neukölln rollt für UNICEF - Weltflüchtlingstag - Fete de la Musique
Im Juni war BASALISA gleich bei drei Festen bzw. Ereignissen mit jeweils einem Stand vertreten. Das Event "Neukölln rollt für UNICEF" am 14.6. wurde von der Neuköllner Jugendförderung organisiert und lockte viele Besucher an, zum Weltflüchtlingstag am 20.6. organisierte der Humanistische Verband Deutschlands einen Aktionstag und Aktivitätenmarkt und bei der Fete de la Musique am 21.6. spielten 500 Bands auf 60 Bühnen verteilt im ganzen Stadtgebiet, um den Sommeranfang zu feiern. Am BASALISA-Stand wurde jeweils neben interessanten Informationen auch wieder Zöpfchenflechten angeboten, das bei allen drei Veranstaltungen sehr gut ankam. Die Einnahmen kommen dem geplanten BASALISA-Straßenkinderprojekt in Angola zugute.
September 2003 - Beiratssitzung - BASALISA - Feier
Am 26.09.2003 fand die erste Beiratssitzung von BASALISA statt. Neben der Betreuung der Flüchtlingskinder und den Beratungen, wurde hervorgehoben, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter wesentlich zum Erfolg des Projekts beitrugen, in dem sie den Kindern Deutsch beibrachten, als Dolmetscher fungierten, Vormundschaften übernahmen, im Büro halfen, Kleidung, Möbel oder Spielzeug spendeten oder einfach ihre Freizeit mit den Kindern und Jugendlichen verbrachten. Erwähnt wurden auch die zahlreichen Veranstaltungen an denen BASALISA mit Infoständen an die öffentlichkeit traten.
Mit viel Enthusiasmus und noch mehr Ideen machten sich mehr als 20 ehrenamtliche Helfer und Frau João an die Planung der ersten BASALISA-Feier. Das Motto sollte "111 Gründe zum Feiern" lauten, da bei dem ersten Planungstreffen 111 Klienten von BASALISA betreut wurden und jedes einzelne Flüchtlingskind, dem geholfen werden konnte, ein Grund zum Feiern ist. Die BASALISA Feier kann mit Sicherheit als ein Erfolg betrachtet werden. Es zeigte nicht nur die Leistungen des Projekts der vergangenen Monate, sondern bot auch mit den internationalen Festteilnehmern eine schöne Atmosphäre mit viel Spaß. Das Programm begann mit einer kamerunischen Acapella Gruppe, die extra für BASALISA ein Lied geschrieben hat. In dem Lied danken sie BASALISA, HOPE und die Citibank, die es möglich gemacht haben, das vielen Flüchtlingen geholfen werden konnte. Bei den Eröffnungsreden sprachen Frau João, Herr Michael Klimke und Herr Thomas Nolte von HOPE worldwide, Frau Thomessson von der Citibank, und Frau Korte, die Ausländerbeauftragten von Berlin-Neukölln. Nach den schönen und auch interessanten Eingangsworten wurde das Buffet eröffnet. Es gab Essen aus Kamerun, der Elfenbeinküste, Kongo, Indien und aus Angola. Das Programm begann mit einer Vorführung der Karate-Kids. Danach gab es russische Lieder mit Gitarre. Es gab Streetdance mit HipHop und Disco mit DJ. Die ganze Nacht wurde getanzt.
Oktober 2003 - Reise nach Burkina Faso
Ziel des Projekts BASALISA ist es Flüchtlingskindern zu helfen. Dazu gehört auch die Situation in den Herkunftsländern zu kennen und wenn möglich verbessern zu helfen. Die Projektleiterin fuhr für drei Wochen nach Burkina Faso wo sie verschiedene Projekte besuchte (Patenkinder-, Brunnenbau-, Straßenkinder-, Waisenkinder-, Mutter-Kind-Projekt sowie ein Projekt gegen die Genitalverstümmelung). Während der Evaluierung der Projekte wurde nicht nur deutlich welche immensen Bedürfnisse die Bevölkerung haben, sondern auch wie viel mit wenigen Mittel erreicht werden kann (Beispiel: ein Brunnen, der drei Dörfer mit Frischwasser versorgt, eine Frauenkooperative ermöglicht und die Vorraussetzungen schafft, das in Brunnennähe Gemüse angepflanzt werden und so der mangelhaften Ernährung entgegengewirkt werden kann, kostet nur 2000€).